Deutschland ist ein industrielles Schwergewicht, mächtiger als Russland, Indien und das Vereinigte Königreich. Seine Wirtschaft rettet praktisch ganz allein die Europäische Union vor der Pleite. Aber bei der militärischen Kompetenz ist es ein Leichtgewicht.
Ende 2017 besaß die „Bundeswehr 128 Eurofighter, von denen nur 39 einsatzbereit und flugfähig wa- ren“, berichtete der Spectator. „Sie hatte sechs U-Boote, von denen keines einsatzbereit war, als die- ser Bericht erarbeitet wurde. Von ihren 13 alternden Fregatten waren nur fünf fahrbereit. Von ihren 93 Tornado Jets waren nur 26 einsatzbereit. […]
Trotz dieses düsteren Bildes erwartet die Posaune jedoch, dass Deutschland sich bald wieder in eine furchterregende Militärmacht verwandeln wird, die einen weiteren Weltkrieg auslösen wird.
Das jedenfalls sagt die Bibel voraus. So unwahrscheinlich wie es auch erscheinen mag, könnte diese Veränderung sehr viel leichter und schneller eintreten, als die meisten Leute glauben!
Wie? Letztendlich wird es auf zwei Schlüsselelemente hinauslaufen: auf die industrielle Kapazität und auf den Willen. Industrielle Kapazität hat Deutschland bereits sehr viel. Es ist die viertgrößte Indus- triemacht der Welt und das drittgrößte Exportland. […] Deutschland stellt bereits mengenwei- se militärische Produkte her, die es überall auf der Welt verkauft.
Deutschland besitzt die industrielle Kapazität. Es braucht nur die Willenskraft, den Anreiz – und es könnte sich praktisch über Nacht von einem militärischen Zwerg in einen gewaltigen Riesen verwan- deln!
Warum ist Deutschland nicht jetzt schon ein militärisches Schwergewicht? Erstens ist es gar nicht so schwach, wie viele Leute behaupten. Zweitens – und das ist enorm wichtig – ist das Militär ein außer- ordentlich kompliziertes und sensibles Thema, sowohl innerstaatlich als auch international. Deutsch- land kann nicht so einfach mächtige Streitkräfte aufbauen. Bis vor zehn bis fünfzehn Jahren konnte die Bundeswehr keinen Schuss mit einem Panzer abfeuern, ohne bezichtigt zu werden, es wolle den dritten Weltkrieg anfangen.
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Aber die Zeiten haben sich geändert. Der Anreiz zum Aufbau eines starken Militärs ist stärker gewor- den – und Deutschland ist darauf ausgerichtet, schnell wieder ein militärisches Schwergewicht zu werden.
Ein glanzvolles militärisches Vermächtnis
Um das deutsche Militär zu verstehen, muss man die historischen Zusammenhänge kennen. Während jeder Menschenschlag und jedes Volk eine lange Geschichte von Kriegen und Konflikten hat, haben die Deutschen einen einzigartigen Hang zum Kampf. Man kann diese Geschichte bis zu ihren Vor- fahren, nämlich zu Assur und den antiken Assyrern in Mesopotamien zurückverfolgen. […]
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Sogar das moderne Deutschland wurde im Schmelztiegel des Krieges geboren. Zu Beginn des neun- zehnten Jahrhunderts war Deutschland in 300 Fürstentümer und Königreiche zersplittert. Dann kam Otto von Bismarck und um 1871 hatte er diese Staaten unter der Führung von Preußen vereinigt. Wie hat er das geschafft? Der französische-preußische Krieg (1870-71) war das Bindemittel, das Deutsch- land vereinigte.
Weniger als zwanzig Jahre nach Bismarcks Tod zog Deutschland erneut in den Krieg. 1914 begann Kaiser Wilhelm den ersten Weltkrieg, indem er den Konflikt Österreich-Ungarns mit Serbien (und mit seinem Verbündeten Russland) ausweitete. Deutschland wurde besiegt. Zwanzig Jahre später stürzte Hitler Deutschland und den größten Teil der Welt in einen weiteren schrecklichen Krieg. Deutschland wurde wieder besiegt.
[…] In den frühen 1990er Jahren entfachte der neuerlich wiedervereinigte deutsche Staat zusammen mit dem Vatikan den Balkankrieg.
Reich an militärischen Überraschungen
Deutschland hat immer wieder eine Tendenz zu Tricks und Betrügereien über seine militärischen Fähigkeiten und seinen Ehrgeiz gezeigt. Zu der Zeit, als Hitler 1933 an die Macht kam, hielten ihn die meisten führenden Politiker des Westens für einen friedfertigen Anführer, der nur danach strebte, die Position seines Landes in Europa zu stärken. Als im September 1939 der Krieg ausbrach, waren viele Leute schockiert über die unglaubliche militärische Stärke Deutschlands. In nur wenigen Jahren hatte sich das Land langsam aber nicht gerade im Geheimen von einer ausgehöhlten Macht in einen mili- tärischen Koloss verwandelt und ein Großteil der Welt hatte das nicht einmal bemerkt.
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Könnte sich diese Geschichte wiederholen?
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Im Herbst 1950 traf sich Konrad Adenauer, der westdeutsche Bundeskanzler, im Kloster Himmerod mit militärischen Führungskräften und Experten, die vorher in Hitlers Wehrmacht gedient hatten. Die Herren sprachen darüber, wie das Militär des Landes nach dem Krieg wiederhergestellt werden könnte. Viele der Teilnehmer erhielten später hohe Posten in der Bundeswehr und in der Nato.
Der Gesprächsstoff dieser Diskussion wurde später ein Teil des „Himmeroder Memorandums“ vom 9. Oktober 1950. Die Hauptthese des Memorandums war, dass eine zukünftige deutsche Armee die Re- habilitierung der Wehrmacht erforderlich machte. Dieses Dokument diente als Basis für Verhand- lungen mit dem Westen. Obwohl Adenauer sehr vorsichtig verhandelte und wusste, dass die For- derungen in kleinen Schritten durchgesetzt werden mussten, ist klar, dass Deutschlands militärischer Ehrgeiz immer noch schwelte.
Die Glut des zweiten Weltkriegs war noch nicht erloschen, als die führenden deutschen Politiker schon wieder planten, wie sie Deutschlands Militär wiederaufbauen könnten.
1955, als die kommunistische Bedrohung zunahm, wurde Deutschland gestattet, sich wieder zu be- waffnen und dem neu gegründeten Nordatlantischen Bündnis beizutreten. Es gab auch Vorbe- dingungen: Deutschland musste auf das Recht auf biologische und chemische Waffen verzichten, die Bundeswehr wurde auf 500.000 Mann beschränkt und sie musste unter dem Kommando der Nato operieren. […]
Die Alliierten lockerten auch ihr Verbot der Wiederbewaffnung Deutschlands. Schritt für Schritt wur- de genau derselben Industrie, die Hitlers Kriegsgeräte gebaut hatte, erlaubt, ihren Betrieb wieder aufzunehmen. Über ihre Geschichte wird nicht nur in geheimen Dokumenten berichtet, sondern auch ausführlich auf den offiziellen Webseiten der Firmen.
Zum Beispiel enthält die Webseite der Firma Rheinmetall eine ausführliche Chronik der Firmenge- schichte während des zweiten Weltkrieges. […]
Viele andere Waffenhersteller erzählen ähnliche Geschichten. Noch interessanter ist, wie sie nach dem Verbot von Potsdam von 1945 wieder ins Geschäft kommen konnten.
Die Rheinmetall-Borsig AG teilte sich in zwei Firmen auf, um so die Erteilung der Produktionserlaubnis zu erleichtern. 1950 erhielten beide Firmen die Genehmigung, Produkte für den zivilen Markt herzu- stellen. 1956 wurde Rheinmetall autorisiert, die Produktion militärischen Materials wiederaufzuneh- men. So wurde das Potsdamer Abkommen nicht lange, nachdem seine Tinte getrocknet war, bereits un- terlaufen!
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Krauss-Maffei Wegmann trug zu dem Bau der Panzer bei, die nach Polen und über ganz Europa roll- ten. In dieser Tradition produziert die Firma heute noch größere, schnellere und viel leistungsfähigere Panzer. Es war eine Tradition der Nazis, die Panzer nach Großkatzen wie Tiger und Panther zu be- nennen. Das Kriegsende stoppte die Arbeit an einem weiteren Panzer, der Leopard genannt werden sollte. Aber in den 1960er Jahren begann Krauss-Maffei Wegmann dann die Produktion des Leopard I Kampfpanzers. Es folgten der Gepard und der Leopard II.
Dieselbe Waffenindustrie, die die Welt im zweiten Weltkrieg schockierte, stieg im kalten Krieg wieder schnell auf. […]
Nato Dokumente zeichnen auf, dass die Bundeswehr während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum „Rückgrat der konventionellen Verteidigung Mitteleuropas der Nato geworden ist“. […]
Der Zusammenbruch der Sowjetunion im Dezember 1991 hatte direkte Auswirkungen auf Deutsch- lands militärische Erweiterung. Aber nicht so, wie Sie es vielleicht erwarten. Deutschland begann tat- sächlich, seine militärischen Ausgaben zu verringern. Warum?
Geld sparen für die dritte Runde
Als der kalte Krieg endete, beendete Deutschland seine Militarisierung weitgehend. Sogar als Nato-Vertreter Berlin aufforderten, seinen Verteidigungsetat aufzustocken, wurde das abgelehnt.
Bedeutet das, dass Deutschlands militärischer Ehrgeiz nicht mehr existiert? Ganz im Gegenteil: Es be- deutet, dass das wiedervereinigte Deutschland die Autorität der natoablehnt. Innerhalb der Nato hat Deutschland sein erlaubtes militärisches Potential erreicht. Dieser Plan erfordert, sich zuerst darauf zu konzentrieren, innenpolitisch gesund und stark zu werden, Ostdeutschland in die eigenen Reihen zu integrieren und die wirtschaftliche und politische Vorherrschaft in Europa abzusichern.
Anstatt jedes Jahr Milliarden in die Sicherheit Europas zu investieren, verließ sich Deutschland auf den Sicherheitsschirm der Vereinigten Staaten. Die Milliarden, die es sich so ersparte, wurden in die zivile Industrie und Wirtschaft investiert. Außerhalb der nato jedoch entwickelte Deutschland seine eigene Waffenindustrie, seine Integration mit den anderen EU Streitkräften und ihre Einsätze im Ausland.
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Im Zeitalter der Cyberkriege, der künstlichen Intelligenz und des technologischen Fortschritts bedarf es sehr viel Geld und Anstrengungen, um mit der Konkurrenz Schritt halten zu können. In diesen kri- tischen Zeit in der Geschichte sehen sich die Vereinigten Staaten und Russland gezwungen, ihren Mili- tärhaushalt zu kürzen, während Deutschland aufrüsten kann.
„Deutschland hat von der Tatsache profitiert, dass die strategische Situation zwei Jahrzehnte lang ruhig geblieben ist und es ihm erlaubt hat, in die zivile Wirtschaft zu investieren“, stellte der Schweizer Militärexperte Albert Stahel in einem Interview mit Focus Online fest. „Aber das ist nun vorbei. Die ganze Orientierung des Staates muss neu überdacht werden. Die Rüstungsmaschinerie muss wieder gestartet werden“ (7. Februar 2017).
Heute ist Deutschland bereit – sowohl wirtschaftlich als auch industriell – im militärischen Rüstungs- wettlauf wieder mitzuspielen. Es hat die Technologie, die Fabriken und die Industrie. Und es hat auch jahrzehntelange Erfahrung bei der Herstellung von militärischen Weltklasseausrüstungen.
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Auch wenn Deutschland Militärausgaben abnahmen, hat seine militärische Produktionsindustrie nie auf- gehört, Waffen herzustellen. Tatsächlich wurde sie nur immer stärker.
In dem Merkblatt vom März 2018 der sipri heißt es: „Der gesamte Waffenexport der EU Mitgliedslän- der machte zwischen 2013 und 2017 27 Prozent der globalen Exporte aus.“ Deutschland alleine stieg zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt auf. […]
Aber warum exportiert Deutschland Waffen überall hin? Es ist nicht der Profit. 2017 machte der Waf- fenexport weniger als ein halbes Prozent des gesamten deutschen Exports aus.
Deutschlands Wirtschaftsministerium schreibt auf seiner Webseite: „Waffenexporte sind keine Res- sourcen für die Wirtschaftspolitik.“ Mit anderen Worten, man hat einen strategischen Grund für die Herstellung und den Export von Waffen. Die Regierung nennt mindestens zwei Gründe: Es schafft strategische Partnerschaften und Bündnisse und es unterhält Deutschlands Waffenindustrie und somit die nationale Sicherheit.
Die Herstellung und der Export von Waffen bringen enorme strategische und militärische Vorteile mit sich. Deutschland mag seine militärischen Lagerbestände vernachlässigt haben, aber es hat nicht seine Fähigkeit zur Herstellung militärischer Hardware vernachlässigt. Es hat mit der Herstellung und dem Export von Waffen Geld verdient, während andere Länder für die Lagerung und Modernisierung der Waffen Geld ausgegeben haben. Deutschland hat vielleicht nicht tausende von Panzern und Millionen von Maschinengewehren gelagert, aber es hat Fabriken, Pläne und Entwürfe, Erfahrung und das Können, sich zu militarisieren.
Deutschland hat seine Waffen auf verschiedenartigem Terrain überall auf der Welt getestet. Die In- dustrie wurde wiederholt auf Fehlfunktionen der Ausrüstung hingewiesen und hat in Friedenszeiten seine Waffen modernisiert und perfektioniert. […]
Deutschland baut einige der gefragtesten Panzer der Welt. In Zusammenarbeit mit Frankreich arbeitet es an der nächsten Generation der Kampfsysteme. Es wird vorausgesagt, dass die neu entwickelten Panzer dem russischen T-14 überlegen sind. Ein Gemeinschaftsprojekt von Airbus und Dassault Avi- ation zielt auf eine Beherrschung des Luftraums mit Kampfjets der nächsten Generation und einem zukünftigen Luftkampfsystem ab. Es wird vorausgesagt, dass die deutsch-französischen Kampfflug- zeuge der amerikanischen F-35 überlegen sind.
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Wenn es die Stärke seiner Waffenindustrie mit seiner zivilen Industrie kombiniert, könnte Deutschland schon bald an Stelle von Autos Panzer und andere militärische Fahrzeuge in Massen herstellen. […]
Diese Faktoren verleihen Deutschland ein enormes militärisches Potential. Es mag vielleicht nicht vor Panzern, Kampfjets und Gewehren strotzen, aber es besitzt die industrielle Kapazität, all diese Dinge herzustellen. Tatsächlich stellt sie all das bereits für andere Länder her. Es braucht nur einige davon für sich im Land zu behalten.
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Die europäische Strategie
Wenn wir Deutschlands militärisches Potential einschätzen wollen, dann ist es wichtig, auch die Kapa- zität seiner europäischen Nachbarn zu berücksichtigen. Warum? Weil Deutschland Dank seiner wirt- schaftlichen und politischen Position in Europa auch von den Aktivposten der Nachbarländer Gebrauch machen kann. Außerdem spricht die Prophetie der Bibel von einer europäischen Supermacht, die von Deutschland angeführt wird.
Bald werden wir erleben, wie Deutschland größeren Einfluss gewinnen und sogar direkte Kontrolle über die französische Luftwaffe, Italiens Marine und Polens eindrucksvolle Panzerbrigade erhalten wird. Tatsächlich sind bereits Bestrebungen im Gange, diese unterschiedlichen Sektoren zu vereinheit- lichen. Deutschland arbeitet daran, Europas Waffenindustrie, seine militärischen Operationszentralen, seine Streitkräfte und seine Führung zusammenzulegen. Der größte Teil der niederländischen Streit- kräfte sind bereits in die deutschen Streitkräfte integriert. Die tschechischen und die rumänischen Streitkräfte haben sich ebenfalls damit einverstanden erklärt, sich den Deutschen anzuschließen. […]
2017 schlossen die EU Länder einen Militärpakt genannt ständige strukturierte Zusammenarbeit, der Logistik-, Transport- und Trainingsmissionen einschließt und dabei behilflich sein wird, Operationen der Mitgliedsländer zu koordinieren.
Aber Europas Armee und Militär wären ohne eine wirkungsvolle Führung auf Offiziersebene weitge- hend unwirksam. Deshalb trainiert Deutschland überall in Europa militärische Offiziere.
Die Bundeswehr, Deutschlands Streitkräfte, hat gegenwärtig 24 Trainingseinrichtungen, die den Sol- daten aller EU Länder zur Verfügung stehen. Außerdem hat sie Truppen in 55 anderen Trainingsein- richtungen aus Streitkräften von überall in Europa. Einige Bundeswehroffiziere besuchen die Elite- offiziersschule in Saint-Cyr, wo sie über Frankreichs militärische Strukturen, Strategien, Ressourcen und Mentalität unterrichtet werden.
Deutsche Offizieren lernen, mit ausländischen Soldaten zu arbeiten und sie zu befehligen. Sie ar- beiten mit den Franzosen beim Fliegen von Hubschraubern zusammen. Deutsche Unterseeboote könnten bald bemannt mit deutsch-norwegischen Mannschaften zur Patrouille auslaufen.
Vorbereitungen für den dritten Weltkrieg
1945 sagte Herbert W. Armstrong seinen Radiozuhörern: „Vom Anfang des zweiten Weltkriegs an ha- ben die Deutschen damit gerechnet, diese zweite Runde zu verlieren, wie sie schon die erste verloren haben – und sie haben für diesen Fall sorgfältig und methodisch eine dritte Runde geplant – den dritten Weltkrieg!“
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Er verstand die Prophezeiungen in Hesekiel, Habakuk und Matthäus 24, die eine Zeit großer Gewalt und Trübsal beschreiben. Beachten Sie Habakuk 1, 8-10, wo dieses europäische Reich in der Endzeit beschrieben wird: „Ihre Rosse sind schneller als die Panther und bissiger als die Wölfe am Abend. Ihre Reiter fliegen in großen Scharen von ferne daher, wie die Adler eilen zum Fraß. Sie kommen allesamt, um Schaden zu tun; wo sie hinwollen, stürmen sie vorwärts und raffen Gefangene zusammen wie Sand. Sie spotten der Könige, und der Fürsten lachen sie. Alle Festungen werden ihnen ein Scherz sein; denn sie schütten Erde auf und erobern sie.“
Diese Bibelstelle beschreibt die einfach destruktivste, erschreckendste Militärmacht der Menschheits- geschichte!
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Fast die gesamte internationale Gemeinschaft fleht Deutschland an, mehr in sein Militär zu investieren – und das nicht nur in Europa, sondern auch im Nahen Osten, in Zentralasien und in Afrika. Wie oft haben wir in den letzten zwei Jahren gehört, dass der amerikanische Präsident Berlin aufgefordert hat, mehr in sein Militär zu investieren und mehr Verantwortung für die Sicherheit Europas zu über- nehmen? Jetzt sehen wir, wie Frankreich und Deutschland wirklich Fortschritte bei der Entwicklung der europäischen Streitkräfte machen.
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Es gab noch nie einen größeren Anreiz für Deutschland und Europa aufzurüsten.
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