„Russland nicht isolieren“: Schröder plädiert für schrittweise Sanktionsaufhebung

Russland und Deutschland haben ein gemeinsames Interesse an einer wirtschaftlichen Zusam- menarbeit, wie Altkanzler Gerhard Schröder gegenüber der Zeitschrift „Cicero“ sagte.

Schröder rief in diesem Zusammenhang zu einer „schrittweisen Aufhebung der Sanktionen“ gegen Russland auf und sagte dazu:

„Wir wissen, dass wir den russischen Markt und die russischen Ressourcen brauchen. Und die Russen wissen, dass sie das Know-how der deutschen Wirtschaft brauchen.“

Er äußerte dabei seine Hoffnung darauf, dass man nach der Bundestagswahl zur Vernunft zu- rückfinde und erkenne:

„Russland ist unser wichtigster Nachbar der EU und ist Mitglied im Sicherheitsrat der Ver- einten Nationen. Ein solches Land kann man nicht derart isolieren.“

Nach seinen Worten wird Russland die Halbinsel Krim nicht zurückgeben: „Dieser Realität muss man ins Auge schauen, ob man es akzeptieren mag oder nicht.“

https://de.sputniknews.com/politik/20170523315859009-russland-schroeder-sanktionen-deutschland/

ÖVP-Chef Kurz: „Schluss mit islamischen Kindergärten“

„Es soll keine islamischen Kindergärten geben“, sagte Sebastian Kurz in einem Interview mit dem „Kurier“ am Mittwochabend. Diese Art Kindergärten seien sprachlich sowie kulturell von der Mehr- heitsgesellschaft abgeschottet und würden auch noch vom Steuerzahler gefördert, so der ÖVP-Chef.

Um eine Schließung zu erreichen will Kurz die Qualitätskriterien verschärfen. Dann wären die ara- bischen oder tschetschenischen Kindergärten bald nicht mehr förderungswürdig und müssten schließen, so Kurz.

„Für alle, die vor der Volksschule schlecht oder gar kein Deutsch können“, spricht sich Kurz für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr aus.

[…]

Eine Studie dokumentierte, wie muslimische Kindergartenbetreiber dort die Jungen und Mädchen einschüchtern. Die Scharia werde in den Einrichtungen gepriesen und die westliche Lebensart ab- gelehnt. Die Kontrolle durch die Stadt Wien „reicht nicht aus und ist nicht zufriedenstellend“, so das Ergebnis der Prüfer.

http://www.epochtimes.de/politik/europa/oevp-chef-kurz-schluss-mit-islamischen-kindergaerten-a2149374.html

Von der Leyen soll Skandale aufgebauscht haben

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat möglicherweise Vorwürfe gegen Bundeswehrsoldaten wider besseren Wissens aufgebauscht. Das legt ein Bericht der Bild nahe. Demnach habe die Ministerin dadurch sogar den Verteidigungsausschuß in die Irre geführt. […]

Im Januar wurden Anschuldigungen über erniedrigende Praktiken bei der Ausbildung bekannt. Be- reits am 8. Februar legte das Verteidigungsministerium der Staatsanwaltschaft Hechingen einen internen Bericht vor, der nahezu alle Vorwürfe entkräftete. […]

Entlastender Bericht nicht vorlgelegt

Dennoch wurde dies in einem Bericht vom 13. Februar an den Verteidigungsausschuß nicht er- wähnt. Stattdessen wurden laut Staatsanwaltschaft pikante Details des Berichts über angebliche Praktiken an die Presse durchgestochen und von dieser skandalisiert. […]

[…] habe ein Staatssekretär im Bericht „die Sachlage verkürzt dargestellt“, kritisierte die Staats- anwaltschaft. Auch kündigte von der Leyen gegenüber dem Verteidigungsausschuß die Straf- versetzung von sechs Soldaten an. Zudem wurde ihr Referatsleiter der Inneren Führung abge- setzt.

[…]

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/von-der-leyen-soll-skandale-aufgebauscht-haben/

Angela Merkel aus der Nähe – Analyse einer folgenschweren Politik

Josef Schlarmann legt eine nüchterne Analyse der Politik unserer Bundeskanzlerin vor, die nur einen Schluss zulässt: Angela Merkel ist die schlechteste Bundeskanzlerin, die Deutsch- land je hatte (Rainer Zitelmann). Die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen werden in ein paar Jahren unser Land mit voller Wucht treffen, meint er.

Der Titel ist ein großes Understatement, er verzichtet auf alles Reißerische. Das macht die Lektüre des Buches von Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der Union und damit Mitglied des Bundesvorstands der CDU, um so brisanter. Schlarmann legt eine nüchterne Analyse der Politik unserer Bundeskanzlerin vor, die nur einen Schluss zulässt: Angela Merkel ist die schlechteste Bundeskanzlerin, die Deutschland je hatte (Rainer Zitelmann). Die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen werden in ein paar Jahren unser Land mit voller Wucht treffen.

Schlarmann beginnt seine Analyse mit dem Reformparteitag der CDU im Dezember 2003 in Leip- zig. Damals nahmen die Delegierten mit großer Mehrheit zwei Konzepte an. […] Merkel ließ sich als Reformpolitikerin feiern und zog mit dem Motto: „Reformieren- Sanieren- Investieren“ in den Wahl- kampf 2005.

Bekanntlich gewann Merkel die Wahl nur knapp, mit dem schlechtesten Ergebnis für die CDU seit 1949. Sie musste mit der SPD eine Große Koalition eingehen. Um die zu bekommen, tat Merkel etwas, das man als ihr Markenzeichen bezeichnen könnte: Sie ließ, um Verhandlungen mit der SPD möglich zu machen, wesentliche Wahlprogrammpunkte stillschweigend unter den Tisch fallen. Die Öffentlichkeit wurde darüber nicht informiert, im CDU-Bundesvorstand wurde der Kurswechsel mit keinem Wort erwähnt.

Merkel wollte Bundeskanzlerin werden. Diesem Ziel hatte sich alles unterzuordnen: Personen, Partei und Programm. Der Leipziger Reformparteitag wurde zum Tabu.

Im Regierungsprogramm der Großen Koalition wurden alle Wahlversprechen der Union nicht nur über Bord geworfen, sondern zum Teil in ihr Gegenteil verkehrt. Das betrifft die Gesundheits- reform, die Unternehmenssteuern, das Arbeitslosengeld 1, den Mindestlohn. Dabei wurde die Öf- fentlichkeit auch bewusst getäuscht.

[…]

Mit der Großen Koalition begann die große Staats- gläubigkeit

Nach der Bundestagswahl 2009 musste Merkel gegen ihren Willen eine Koalition mit der FDP eingehen, die mit einem Ergebnis in den Bundestag eingezogen war, das eine Weiterführung der Großen Koalition verhinderte. Doch blieb der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag weitgehend auf dem Papier.

[…] Mit der Griechenlandhilfe und der Schaffung eines „Europäischen Rettungsschirms“ wurde 2010 die „No-bail-out“-Klausel außer Kraft gesetzt, die alle Mitglieder der EU für ihre eigenen Schulden verantwortlich machte.

[…]

Bei der Wahl 2013 wurde die FDP für ihre Unwilligkeit, in der Regierungsarbeit eigene Akzente zu setzen, von den Wählern mit dem Rausschmiss aus dem Bundestag bestraft.

Die Union, die einen weitgehend substanzfreien, ganz auf Merkel zugeschnittenen Wohlfühlwahl- kampf geführt hatte, gewann mit großem Abstand und konnte die SPD wieder ins Regierungsboot holen. […]

Da die Union inhaltlich nichts zu bieten hatte, dik- tierte die SPD das Regierungsprogramm

Alle Wahlversprechen wurden einfach zusammengefasst. Es wurde die größte Leistungserhöhung, die in Deutschland je beschlossen wurde. „Zehn Millionen Menschen profitieren davon“, jubelte SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles bei der Vorstellung der Rentenpläne. Nach Berechnungen der Stiftung Marktwirtschaft stieg die verdeckte Verschuldung des Bundes durch die Rentener- höhungen schlagartig um 443 Mrd. Euro, was die Partylaune aber nicht trübte.

[…]

Schlarmann analysiert im Weiteren das Komplettversagen der Kanzlerin in den einzelnen Politik- bereichen näher.

Die „Krisenkanzlerin“ gab in der Eurorettungspolitik fast alle von der Regierung Kohl erkämpften Stabilitätskriterien auf und beteiligte sich führend am wiederholten kollektiven Vertragsbruch. […]

[…]

Merkel persönlich nutzte die Euro-Krise, die in Wirklichkeit eine Staatsschuldenkrise ist, die noch vital, lediglich seit 2015 von der „Flüchtlingskrise“ überschattet wird, um der Politik wieder zu ihrem Primat zu verhelfen. Dabei blendete sie aus, dass die Bankenkrise ein Resultat politischer Fehlentscheidungen war, aus denen eigentlich gelernt werden müsste. Die Folge ist eine Flut neuer Regulierungen für die Finanzmärkte, die wirklich heißen Themen wurden aber nicht ange- packt. Das Finanzsystem ist einem neuen Sturm keineswegs gewachsen.

[…]

[…] Kanzlerin Merkel hat Deutschland in die Euro-Falle manövriert. Die Wahl besteht zwischen Protesten im Ausland gegen ein deutsches Diktat und im Inland gegen unbegrenzte Hilfen. Die Krisenkanzlerin ist gescheitert.

[…]

Merkels Steuerpolitik als „Mitte-Links-Kanzlerin“

Im Kapitel über die „Mitte-Links-Kanzlerin wendet sich Schlarmann noch einmal der Steuerpolitik zu. Während sich die Löhne zwischen 2005 und 2015 nur um 23% erhöhten, wuchs das Steu- eraufkommen insgesamt um 50%. Betroffen waren vor allem Bezieher mittlerer Einkommen. Die Lohn- und Einkommenssteuer stieg sogar um satte 70%.

[…]

Was treibt unsere Kanzlerin an? Diese Frage wird immer wieder in den Medien gestellt. Schlar- mann gibt darauf im Kapitel „Die Wohlfühlkanzlerin“ eine Antwort.

Merkel ist eine Politikerin neuen Typus. Sie zeichnet sich aus durch fehlende Überzeugungen und daraus resultierender Flexibilität. Ihr Staatsverständnis ist ein paternalistisches. Im Modernen Wohlfahrtsstaat spielt Freiheit und Unabhängigkeit des mündigen Bürgers keine Rolle. Der au- tarke Lebensbereich wird immer mehr eingeengt durch Abhängigkeit von öffentlichen Leistungen, die den Einzelnen immer staatsbedürftiger machen.

[…]

Selbsternannte Tugendwächter, wie wir sie in Deutschland schon in den sozialen Netzwerken und auf dem Finanzsektor haben, beide staatlich finanziert, sollen dafür sorgen, dass Menschen, die dem Verhaltenskodex nicht folgen wollen, aus der „Gemeinschaft der Anständigen“ ausge- schlossen werden. Das Konzept ist totalitär. Magnus Enzensberger hat es auf den Punkt ge- bracht: „Sie geben sich erbarmungslos menschenfreundlich. Sie wollen nur unser Bestes. Auf kei- nen Fall rechnen sie damit, dass wir wissen, was gut für uns ist. Deshalb sollen wir gründlich betreut und umerzogen werden.“

Die Wohlfühlkanzlerin Merkel ist diejenige, die den meisten Schaden anrichtet.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/josef-schlarmanns-buch-angela-merkel-aus-der-naehe-analyse-einer-folgenschweren-politik-a2131494.html

Deutschland erklärt sich selbst zur neuen moralischen Supermacht

Nachdem der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump entschieden hatte, dass die USA aus dem Pariser Abkommen über den Klimawandel aussteigen, erklärte Spiegel Online Deutsch- land zum neuen moralischen Anführer der Welt. In dem Artikel „Gegen Trump: Wir, die moralische Supermacht“ untersuchte Jan Fleischhauer Deutschlands moralischen Status in der Welt und sag- te, für Deutschland sei nun die Zeit gekommen, eine Führungsrolle zu übernehmen.

[…]

Deutschland hat ein starkes Verlangen, in der Welt als vorbildliches Land angesehen zu werden. Tatsächlich würde jeder Deutsche, der in die Vereinigten Staaten kommt, angesichts des mang- elnden Umweltbewusstseins einen Schreck bekommen. Die Kinder in Deutschland wissen, dass in jedem Klassenzimmer 3 verschiedene Mülleimer stehen müssen: Einer für Papier, einer für Plastik- müll und noch einer für alles andere. […]

Deutschland will als Beispiel gesehen werden, aber nicht nur beim Klimawandel, sondern auch bei allen anderen moralischen Themen. Deshalb machte es auch seine Grenzen weit auf, um die her- einströmenden Flüchtlinge willkommen zu heißen und erwartete, dass die anderen europäischen Länder seinem Beispiel folgen würden. Deshalb beteiligt es sich auch an diversen Friedensmis- sionen, außenpolitischer Beihilfe und Entwicklungshilfeprojekten.

Da die USA ihre Rolle als Umweltschützer, Polizist und Richter der Welt aufgegeben haben, ist Deutschland schnell zur Stelle und findet selbst, dass es ein besser ausgerüsteter Anführer sei. Fleischhauer schreibt:

Wir erleben den Triumpf des deutschen Exzeptionalismus. Nach Energiewende und Flücht- lingswende steht jetzt die Friedenswende und die endgültige Heiligsprechung Deutsch- lands in Haus. Dem Land geht es nicht nur ökonomisch so gut wie nie, auch moralisch sind wir Supermacht. …

[…]

[…] Es war eine Zeit, in der Deutschland für seine große Kultur und seine schönen Künste bewun- dert wurde; für seine Dichter und Denker, für seine Architektur und Industrie, für seine Qualität der Arbeit und der Produkte. Es war eine Zeit wie unsere Zeit heute, als Deutschland als mo- ralischer Held angesehen wurde. Aber dann kam die schreckliche Pointe: Das Unfassbare pas- sierte und der große Held verwandelte sich in eine Kampfmaschine.

[…]

https://www.dieposaune.de/de/articles/posts/deutschland-erklart-sich-selbst-zur-neuen-moralischen-supermacht?

How America’s Friendship With Germany Will End

Who’d have thought, amid the butchery of World War ii, that America and Germany would ever be allies? Yet soon after war’s end, the foundation for an unlikely partnership was laid. The United States established the Marshall Plan to rebuild Western Europe, especially Germany, and the North Atlantic Treaty Organization launched, binding Europe and North America in a military alli- ance.

[…]

Again, the Plain Truth wrote in February 1956: “America seems wedded to the idea that it can buy friends and allies around the world with ready American cash. We intend to hold friendly nations to us by generously supplying money and arms. But it isn’t working!”

These statements apply more today than ever. The U.S. has spent billions trying to purchase allies such as Pakistan and Egypt—nations that continue their march toward radicalism regardless; American dollars have been pumped into numerous causes in South America, Asia and other arenas. None of this largesse has increased support for American policies or earned a jot of res- pect. The money isn’t talking. These efforts are a trap.

But biblical prophecy points in particular to the danger in America seeking an alliance with Ger- many. And America’s tendency to try to buy Germany’s “love” has grown unnaturally strong.

As the Plain Truth alluded to, America is prophesied to try to strengthen this ill-fated relationship. […]

This forecast again echoed on Dec. 1, 2009, when America’s ambassador to Germany publicly declared that Germany is “Washington’s most important ally.” “We need strong partners—and nowhere are there better or more committed partners than in Europe. And Germany is the cen- terpiece of the European Union,” he said. […]

America thoroughly trusts Europe and sees the relationship as mutually beneficial. Europe, how- ever, has a different view.

When the European commissioner for external affairs said, upon President Obama’s inauguration, that he anticipated a “more balanced relationship” between Europe and America, he meant ba- lanced in favor of more European power and less American power.

[…]

The trend that began with the Balkan wars—where Europe co-opts American power via nato to serve its own interests—also continues. Thanks to European machinations, nato has metamor- phosed radically from its form at its creation as a protector and defender of free democracies against the forces of tyranny. It is now ever more linked with the EU, pursuing that empire’s goals. nato is scheduled to draft a new Strategic Concept—a new reason for being—this year. This is certain to reflect a new homogeneity with the strategic military goals of the German High Command under the cloak of the Western European Union.

An additional grave concern is the fact that, under the auspices of nato, the U.S. has about 200 B61 nuclear gravity bombs stored in European countries. […] And when they are strong enough to assert themselves, they will first attack Britain for standing firm with the U.S., and then they will return a lot of hydrogen bombs the U.S. has stored now in Europe!”

That, shockingly, is the ultimate fate of the American-European relationship as prophesied in the Bible. For America to goad Germany into accepting combat roles outside its borders is terribly naive.

The EU is growing more independent of the U.S. and is strengthening its position as a world power, just as the Plain Truth prophesied. The growing rift between the U.S. and the EU is tipping the power balance decisively in Europe’s—particularly Germany’s—favor. This should stir the dee- pest alarm within America’s leaders, if they only knew where it was leading. […]

[…]

https://www.thetrumpet.com/7031-how-americas-friendship-with-germany-will-end

Deutschland bereitet sich auf den Krieg der Zukunft vor

Hunderttausende von Zielen überall auf der Welt wurden im Mai mit gefährlichen Waffen ange- griffen. Diese Waffen waren weder kinetisch, noch biologisch, chemisch oder nuklear – sie waren elektronischer Natur. Die Angriffsziele waren Computer in 150 Ländern, darunter schätzungsweise 70.000 Geräte des staatlichen Gesundheitsdienstes Großbritanniens wie zum Beispiel Computer, Scanner und Speichergeräte. Der Angriff traf auch FedEx, die Deutsche Bahn, Telefónica, Taiwan Power Co., Investmentfirmen, Versicherungen und zahlreiche andere Firmen, Organisationen und Personen.

[…]

WannaCry erinnert uns daran, dass die Welt in ein neues Zeitalter eingetreten ist, das es früher nur in Science-Fiction-Filmen gab. Aber jetzt gibt es den Cyberkrieg nicht nur in Fantasiefilmen, sondern auch in der realen Welt und er bedroht ganze Nationen. Ein neues Wettrüsten hat be- gonnen; nicht mit Kriegsschiffen, Flugzeugen, Panzern oder sogar Atomwaffen, sondern mit Cy- berwaffen.

Und Deutschland hat sich im großen Stil an die Spitze dieses Wettrüstens gesetzt.

Am 1. April startete das deutsche Militär sein größtes Unternehmen, um Cyber-Bedrohungen zu bekämpfen und richtete eine sechste Teilstreitkraft ein: Das Kommando Cyber- und Informa- tionsraum (KdoCIR). Das Kommando wird auf dem gleichen Niveau wie die Armee, die Luftwaffe und die Marine operieren.

Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ernannte Generalleutnant Ludwig Leinhos zum ersten deutschen Cybergeneral. Leinhos wird nächstens der Chef einer Gruppe von 13.500 Com- puterspezialisten sein, von denen viele bereits an verschiedenen Standorten bei der Bundeswehr angestellt sind. Das ist eine enorme Streitmacht. Das damit beschäftigte Personal ist annähernd so zahlreich wie das der deutschen Marine.

[…]

‚Mehr als nur ein Meilenstein‘

Der 5. April war der erste Arbeitstag für das neue Team und ein großer Tag in der deutschen Mili- tärgeschichte. Frau von der Leyen sagte, es „ist für die Bundeswehr mehr als ein Meilenstein. Damit stellen wir uns international im Spitzenfeld auf“, sagte sie.

Die Wochenzeitung der deutschen Streitkräfte Bundeswehr Aktuell, rühmte das neue Kommando im April und meinte, „die Bundeswehr nimmt … in der NATO eine Vorreiterrolle ein.“

Deutschlands Verteidigungsministerium sagt, dass Cybersicherheit entscheidend ist. Es schätzt, dass bis zu 80 Prozent der wichtigen neuen Entwicklungen für das Militär zum Cyberbereich ge- hören und dass die meisten Konflikte heutzutage – teilweise oder ganz – im Cyberraum ausge- fochten werden.

[…]

Deutschland wird auch ein Cyberforschungszentrum an der Universität der Bundeswehr in Mün- chen einrichten. Diese Cyber-Innovationsschmiede hat zum Ziel, die Ressourcen der Bundeswehr mit dem Einfallsreichtum des Privatsektors – der Startup-Unternehmer – zu kombinieren. […]

Die beste Verteidigung ist ein guter Angriff

Wie bei jeder anderen Art von Kriegsführung ist Angriff die beste Verteidigung. Die einzige Mög- lichkeit, der Bedrohung eines Cyberangriffs zu entgehen, ist, die Quelle des Angriffs zu eliminie- ren.

[…]

Das neue Team wird die technologischen Mittel und die Ausbildung haben, offensive Maßnahmen zu ergreifen, aber die gesetzlichen Grundlagen müssen noch geklärt werden. In einem Interview mit der Welt veröffentlicht am 16. April sagte Frau von der Leyen, dass es der Bundeswehr nach dem Grundgesetz nur gestattet sei, zurückzuschlagen, wenn die Streitkräfte selbst angegriffen würden. […]

Eine Ära nach der Abschreckung

Ohne Rücksicht auf die Rechtmäßigkeit baut Deutschland seine Kapazitäten für Cyberattacken in einer Ära aus, in der wir gerade erst beginnen, die potentielle Macht solcher Angriffe zu verste- hen. Führende Politiker vergleichen die potentielle Macht der Cyberwaffen mit der von Atomwaf- fen. […]

Ein Land braucht die Atomwaffen seines Gegners nicht mehr zu fürchten, wenn es in der Lage ist, mit Cyberkriegsführung die Fähigkeit des Gegners auszuschalten, diese Waffen abzufeuern. Das Land mit einer überlegenen Cybertechnologie könnte die Infrastruktur seines Gegners erstarren lassen und ihn so daran hindern, überhaupt in den Krieg zu ziehen.

Es ist nur wenige Jahrzehnte her, da war Deutschland noch die größte Bedrohung des Weltfrie- dens. Heute ist es dabei, eine mächtige Technologie zu entwickeln, die eine noch größere Be- drohung darstellen könnte, aber die Welt macht sich deshalb keine Sorgen.

Die amerikanische Wirtschaft und das Militär hängen stark von genau der Art von Informations- systemen ab, die auch für Cyberattacken eingesetzt werden kann. Man könnte denken, die Ver- einigten Staaten müssten doch ihr Bestes tun, bei diesem Rennen den anderen immer eine Na- senlänge voraus zu sein, damit niemand die Schwächen der USA auf diesem Gebiet ausnutzen kann. Aber in Wirklichkeit drängen die Vereinigten Staaten das deutsche Militär tatsächlich dazu, aufzuholen. Washington hat Deutschland sogar ermutigt, seinen Militärhaushalt zu verdoppeln und es hat seine in Deutschland stationierten Atomwaffen modernisiert.

[…]

Niemand zieht in den Krieg

Wie würde ein Krieg aussehen, wenn ein Land wie die USA angegriffen würde und seine Streit- kräfte in den Krieg schicken wollte, aber seine Schiffe, Flugzeuge oder Panzer sich plötzlich nicht mehr bewegen könnten?

Die Bibel beschreibt genau dieses Szenario. Der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry wies 2005 auf diese Beschreibung hin: „Ich glaube, dass eine wichtige Endzeitprophezeiung in der Bibel sich durch … den Cyberterrorismus … erfüllen könnte: ‚Lasst sie die Posaune nur blasen und alles zurüsten; es wird doch niemand in den Krieg ziehen, denn mein Zorn ist entbrannt über all ihren Reichtum‘“ (Hesekiel 7, 14). […] Niemand zieht in den Kampf – obwohl die Posaune zum Krieg aufruft! Könnte der Grund dafür vielleicht der Computer-Terrorismus sein?“ (Trumpet, Mai 2005).

[…]

Die Gefahr ist real und jeder kann sie erkennen. Aber offenbar hat man schon längst vergessen, was in den zwei Weltkriegen passierte und die Welt scheint sich wegen Deutschlands Fort- schritten beim Cyberkrieg keine Sorgen zu machen. Das wird sich als problematische Fehlein- schätzung erweisen. Durch die Technologie kommt eine ungewisse Zukunft einer neuen Dimen- sion der Kriegführung auf uns zu und Deutschland ist dabei, sich an vorderster Front zu posi- tionieren.

https://www.dieposaune.de/de/articles/posts/deutschland-bereitet-sich-auf-den-krieg-der-zukunft-vor?

Deutschland zieht potenziellen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien in Betracht

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat zum Ausdruck gebracht, dass die Möglichkeit besteht, einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien einzurichten. Diese Ankündigung kam, nachdem deut- schen Parlamentariern von Seiten der Türkei nicht gestattet wurde, die deutschen Streitkräfte, die in Incirlik in der Türkei stationiert sind, zu besuchen.

[…]

Jordanien ist eine naheliegende Wahl. Obwohl die Krisenregion ganz in seiner Nähe liegt, hat die sunnitische Mehrheit im Land es geschafft, das Chaos zu vermeiden, das der arabische Frühling andernorts ausgelöst hat. Ein Luftwaffenstützpunkt in Jordanien wäre relativ stabil und könnte Deutschlands Reichweite in den Nahen Osten wahrscheinlich um mindestens 1000 Kilometer erweitern.

[…]

Das Fundament für gute Beziehungen wurde bereits gelegt: Letztes Jahr hatte Deutschland Jor- danien Beihilfen und Kredite im Wert von 88,6 Millionen Dollar zugesagt und damit den Gesamtbe- trag der diesem Land versprochenen Unterstützung auf 529 Millionen Dollar erhöht. Diese Bei- hilfen und günstigen Kredite sind als Unterstützung beim Ausbau von Jordaniens Trinkwasser- versorgung und Abwasserentsorgung gedacht. Das ist nur das aktuellste Projekt in vielen Jahren ähnlicher, nicht-militärischer Investitionen durch die Deutschen. Auch auf anderen Gebieten reicht die Zusammenarbeit von Solarthermalkraftwerken bis hin zu Eisenbahnen.

[…]

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien waren bisher fast nur wirtschaftlicher Na- tur, aber die Posaune hat diese aufkeimende Freundschaft genau beobachtet, weil die Bibel vor- hersagt, dass diese beiden Völker sich eines Tages verbünden werden. Psalm 83, 5-8 beschreibt, wie sich Assyrien (die Assyrer, die von Mesopotamien nach Europa auswanderten) mit den Moa- bitern verbündet. Anders als die Assyrer haben die Moabiter in den tausenden von Jahren, die seit der Zeit dieses Psalms vergangen sind, nie ihren Standort gewechselt. Sie leben immer noch in derselben Region und nennen sich heute Jordanier.

[…]

Deutschland ist nicht nur an einem Standort in Jordanien interessiert, um dem islamischen Staat entgegenzuwirken. Das mag heute die treibende Kraft sein, aber Gott inspirierte den Psalm 83 als Warnung für alle, die darauf hören wollen. Dieses Bündnis zwischen vielen Nahost-Staaten und Deutschland wird kurz nach dem Ausbruch eines größeren Konflikts im Nahen Osten geschlossen werden. Der Psalm sagt, dass sich dieses Bündnis gegen Israel (meint USA & GB) verschwören wird.

[…]

Beobachten Sie weiter, denn die Beziehungen zwischen Deutschland und Jordanien sind dabei, immer enger zu werden – sehr zum Schaden Israels, der USA und Großbritanniens.

https://www.dieposaune.de/de/articles/posts/deutschland-zieht-potenziellen-luftwaffenstutzpunkt-in-jordanien-in-betracht?

Gabriel in Ankara: Einigungsversuch im Streit um Incirlik gescheitert

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel weilt jetzt in der Türkei. Das Gespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu endete damit, dass die Türkei kein grundsätzliches Besuchsrecht für Bundestags-Abgeordnete bei den deutschen Soldaten in Incirlik gewähren werde. Damit steht der Abzug der Bundeswehr von dem Luftwaffenstützpunkt unmittelbar bevor. Der türkische Pre- mier Binali Yıldırım hat sein Treffen mit Gabriel im letzten Augenblick abgesagt.

[…]

Ende Mai hatte auch ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkelund dem türkischen Präsiden- ten Recep Tayyip Erdogan in Brüssel keine Einigung im Streit über das Besuchsverbot für Bundes- tagsabgeordnete auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik gebracht. Merkel hatte zuvor selbst mit einem Abzug gedroht. Die türkische Regierung hatte ihr Besuchsverbot damit begründet, dass Deutschland türkischen Soldaten Asyl gewährt hat. […]

https://deutsch.rt.com/inland/51824-gabriel-in-ankara-einigungsversuch-im/